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Allgemeine Neuigkeiten

10.11.2018
Stellenanzeigen (m/w/d) und das “dritte Geschlecht” - Was ändert sich jetzt für Sie als Unternehmer?

Immer häufiger entdeckt man hinter Stellenanzeigen, dass sich zu der allgemein bekannten Information (m/w) ein ‘d’ dazu gesellt hat. Sei es nun (m/w/d), (m/w/divers), (m/w/inter) oder (m/w/x), alle weisen auf dieselbe Sache hin - auf das dritte Geschlecht. 

Schätzungen haben ergeben, dass es in Deutschland etwa 80.000 bis 100.000 Intersexuelle gibt. Bislang war das Thema „Intersexuelle“ ein Thema, welches in den meisten Fällen nicht bis zu Unternehmern und Personalern durchgedrungen war. Auch aus dem einfachen Grund, dass das dritte Geschlecht in Deutschland lange nicht anerkannt war. 

Dies änderte sich nun mit dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 10. Oktober 2017. Es soll nun in Zukunft die Möglichkeit geben, im Geburtenregister eine dritte Option anzugeben. 

In Deutschland herrscht ein Diskriminierungsverbot. Es ist nicht nur eines der Gründe, warum das dritte Geschlecht nun anerkannt wurde, aber auch, warum Personaler sich mit dieser Neuerung auseinandersetzen sollten. Das Kürzel (m/w) hatte bei Stellenausschreibungen bisher sichergestellt, dass die Gleichbehandlung eingehalten wurde. 

Das sollten Sie als Personaler also jetzt beachten:

Mit der Anerkennung des dritten Geschlechts geht einher, dass Personaler umdenken sollten. Um einer möglichen Diskriminierung aus dem Weg zu gehen, wird ein neuer Zusatz empfohlen. Ob Sie dort ein (m/w/d) oder eine andere Variante wählen, ist Ihnen überlassen.

20.09.2018
Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden 2019 sinken

Das Bundeskabinett hat 19.09.2018 das sogenannte Qualifizierungschancengesetz auf den Weg gebracht.

Dazu gehört auch eine Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung von zur Zeit 3,0 Prozent auf dann nur noch 2,5 Prozent.

Die durchschnittliche Ersparnis durch die Reduzierung auf 2,5 Prozent beläuft sich im Schnitt auf 186,00 € pro Jahr.

Beispiel:

Bei einem Bruttoeinkommen von 3.500,00 € wären zur Zeit bei 3,0 Prozent Anteil Arbeitslosenversicherung ein Beitrag von 105,00 € zu entrichten. Bei 2,5 Prozent wird der Betrag nur noch bei 87,50 € liegen.

Diese Beträge werden hälftig vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Im obigen Fall hätte der Arbeitnehmer, aber auch der Arbeitgeber eine Ersparnis von 8,75 € pro Monat.

16.09.2018
Kommt der 44-Tonner nun flächendeckend?

Die 44 Tonnen für Lkw's sind nicht neu; im kombinierten Verkehr sind sie die Regel. Warum sonst nicht? 

Die "Initiative Verkehrsentlastung", ein Bündnis aus 17 Wirtschaftsverbänden setzt sich für eine Angleichung von 40 Tonnen auf 44 Tonnen ein in Deutschland ein. Insgesamt könnten dadurch mehrere Millionen Lkw-Fahrten jährlich eingespart werden, wird behauptet. Entlastung der Straßeninfrastruktur, Umwelt, etc. werden als Argumente aufgeführt.

Deutschland habe sich mit dem Festhalten an einem Maximalgewicht von 40 t bereits isoliert. Lediglich in der Schweiz und Österreich und in Polen ist das LKW-Gesamtgewicht ebenfalls auf 40 t begrenzt. Hingegen sind in Belgien, Luxemburg, Frankreich und Tschechien 44 t erlaubt, in den Niederlanden 50 t und in Dänemark sogar 54 t.

Weniger Transporte bei gleichem Güteraufkommen könnten außerdem den zunehmenden Mangel an qualifizierten Fahrern entschärfen. Die bereits heute erreichte Kapazitätsgrenze des vielfach überlasteten Fernstraßennetzes könnte sich dadurch entspannen. „Von 2010 bis 2030 ist ein weiteres Wachstum des Straßengüterverkehrs allein um 39 Prozent prognostiziert. 

Ob dies der richtige Weg ist, das bezweifelt AVB. Viel sinnvoller ist nach Meinung von AVB der zunehmende Einsatz von Gigalinern und die Freigabe von immer mehr Strecken eben für diese Transportfahrzeuge. Gigaliner heißt klotzen, nicht kleckern. Das immer mehr Ware transportiert werden muss, und zwar in einem Lauf, erscheint logisch, gerade unter dem Aspekt, das die Ware für den Endkunden auch weiterhin "günstig" bleiben soll und muss.

Ein Thema, welches AVB weiterhin beobachtend begleiten wird.

11.09.2018
Thema Scheinselbstständigkeit in der Transportbranche

In Zeiten gravierenden Fahrermangels, egal ob in der Güterkraftverkehrsbranche oder im Bereich der Personenbeförderung, verfallen Kraftfahrer regelmäßig auf die Idee, sich als „selbstständige Fahrer“ anzubieten.

Diese Form der Selbstständigkeit „ohne eigenes Fahrzeug“ birgt für den einsetzenden Unternehmer enorme Risiken. Grundsätzlich gilt aber, dass jedes Vertragsverhältnis einzeln betrachtet und bewertet werden muss.

AVB-Seminare verweist für Interessierte auf einen Beitrag der IHK Region Stuttgart.

Titel: Selbstständige Kraftfahrer – Scheinselbstständigkeit

15.07.2018
Lkw-Maut auf Bundesstraßen gestartet

Mautbetreiber Toll Collect vermeldet problemlosen Start im erweiterten mautpflichtigen Netz. Zusätzlich sollen 30.000 Unternehmen von der Maut betroffen sein, 2,5 Milliarden Euro Mehreinnahmen.

Künftig fließen von 2018 bis 2022 jährlich durchschnittlich 7,2 Milliarden Euro Mauteinnahmen, die in moderne und sichere Straßen in ganz Deutschland investiert werden. Das sind pro Jahr rund 2,5 Milliarden mehr als bisher. Davon profitierten nicht nur die Transportunternehmen, die auf eine leistungsstarke Infrastruktur angewiesen sind, sondern auch alle Autofahrer.