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Gesetzliche Grundlagen
Der Nachweis der fachlichen Eignung

Der Nachweis der fachlichen Eignung kann theoretisch auf 3 verschiedene Arten erfolgen. Allerdings unterliegen die in Punkt 2 und 3 aufgeführten Punkte einer zeitlichen Begrenzung, so dass diese Varianten eigentlich kaum noch vorkommen dürften und daher wirklich nur theoretischer Natur sind.
      1. Fachkundeprüfung vor der für den Kandidaten / die Kandidatin zuständigen Industrie- und Handelskammer

      2. Nachweis einer mindestens 10-jährigen leitenden Tätigkeit in einem Unternehmen des Peronenverkehrs

      3. Nachweis eines gleichwertigen Abschlusses

zu 1.

Der Nachweis über die Eignung zur Führung eines Personenverkehrsunternehmens ist in der Regel durch das Ablegen einer Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer zu erbringen




zu 2.

Die fachliche Eignung kann auch durch eine mindestens dreijährige leitende Tätigkeit in einem Unternehmen nachgewiesen werden, das Taxen- und/oder Mietwagenverkehr betreibt. Folgende Voraussetzungen müssen gemäß § 7 Abs. 1 PBZugV darüber hinaus erfüllt werden:
  • Das Ende der leitenden Tätigkeit darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

  • Die Tätigkeit muss die zur ordnungsgemäßen Führung eines Straßenpersonenverkehrsunternehmens erforderlichen Kenntnisse auf den Prüfungssachgebieten vermittelt haben, die sich aus § 3 in Verbindung mit Anlage 3 PBZugV ergeben.
Die Prüfung der oben aufgeführten Voraussetzungen obliegt der Industrie- und Handelskammer, in dessen Zuständigkeitsbereich der Bewerber seinen Wohnsitz hat.

Der Bewerber hat der Kammer hierzu aussagefä- hige Unterlagen vorzulegen. Reichen die Unterlagen zum Nachweis der fachlichen Eignung nicht aus, so kann die Kammer mit dem Bewerber ein ergänzendes Beurteilungsgespräch führen.

Hält die Kammer den Bewerber für fachlich geeignet, so stellt sie eine Fachkundebescheinigung nach Anlage 5 PBZugV aus.




zu 3.

Als Fachkundeprüfung gelten auch die in Anlage 6 der bis zum Ablauf des 4. März 2013 geltenden Fassung aufgeführten Abschlussprüfungen (nachfolgend aufgeführt), wenn die Ausbildung vor dem 4. Dezember 2011 begonnen worden ist.
  • Abschlussprüfungen zum Kaufmann/ zur Kauffrau im Eisenbahn- und Straßenverkehr, Schwerpunkt: Personenverkehr,

  • Abschlussprüfung zur Fortbildung zum Verkehrsfachwirt/zur Verkehrsfachwirtin,

  • Abschlussprüfung als Betriebswirt/ Betriebswirtin (DAV), abgelegt bei der Deutschen Au- ßenhandels- und Verkehrsakademie in Bremen,

  • Abschlussprüfung als Diplom-Betriebswirt/Diplom-Betriebswirtin im Fachbereich Wirtschaft I Studiengang Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik an der Fachhochschule Heilbronn,

  • Abschlussprüfung zum Bachelor of Arts, Studiengang Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik, Vertiefungsrichtung Personenverkehr der Hochschule Heilbronn,

  • Abschlussprüfung als Diplom-Verkehrswirtschaftler/Diplom-Verkehrswirtschaftlerin an der Technischen Universität Dresden.

Fazit:

Kommen die vorgenannten Befreiungen nicht in Betracht, so kann, bzw. muss, der Eignungsnachweis durch Ablegen einer Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer erbracht werden.
Die Prüfung besteht in der Regel aus zwei schriftlichen Teilen (Bearbeitungszeit jeweils eine Stunde) und einem bis zu einer halben Stunde je Prüfling dauernden mündlichen Teil.

Wir verweisen hier auf unseren Menüpunkt „Die Prüfung“ mit folgenden Themen:
  • Übersicht der Prüfgebiete
  • Der Orientierungsrahmen der IHK
  • Die Musterprüfungsordnung
  • Die Prüfung ist bestanden, wenn …
  • Allgemeines, Hinweise zur Vorbereitung und Gestaltung der Prüfung durch den Teilnehmer

Hilfreiche PDFs zum ausdrucken

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